Bonhoeffer_Gemeinde

 

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Aktuelles

 






Jahreslosung 2020

Ich glaube;
hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24



Christus spricht:
"Ich lebe und ihr sollt auch leben!"
Joh.Evangelium 14, 19


Seid fröhlich in Hoffnung, beharrlich im Gebet, standhaft in Bedrängnis. (Hanns Dieter Hüsch)

Liebe Mitglieder unserer Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde,

Ein Tag des Innehaltens - kein Feiertag mehr, aber um so wichtiger: Buß- und Bettag

Ein ganzes Volk geht in Sack und Asche, fastet, betet und bereut - in der Antike und im Mittelalter war das nichts Besonderes. In Notzeiten ordneten die Herrschenden Bußtage an. Kriege, Hungersnöte oder Seuchen galten als Strafe Gottes. Mit öffentlichem Bekennen von Schuld sollte Gott wieder gnädig gestimmt werden. Besonders während des 30-jährigen Krieges nahmen die Bußtage rapide zu. Als es am Ende des 19. Jahrhunderts 47 regional verschiedene Bußtage gab, einigte man sich auf den heutigen Buß- und Bettag: Er wird am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen. Auch wenn er seit 1995 nicht mehr arbeitsfrei ist (außer in Sachsen), bleibt er ein Tag des Innehaltens, des Gedenkens an individuelle und gesellschaftliche Irrtümer. "Wie man beten soll, steht in der Bibel", sagte Karl Barth. "Was man beten soll, das steht in der Zeitung." Neben der Bitte um Vergebung geht es dabei immer auch um die Sehnsucht nach einem Neuanfang im privaten wie im gesellschaftlichen Leben, und nach einer Umkehr zu Gott - denn das bedeutet das Wort "Buße". Der Gottesdienst an Buß- und Bettag wird in Jena um 18 Uhr in der Stadtkirche St. Michael gefeiert.

Bleiben Sie mit Gottes Segen zuversichtlich und gesund.
Ihre Pastorin Friederike Costa 

Unser gemeindliches Informationsblatt "Gemeindespiegel" geben wir gern zusammen mit dem "Kirchenblatt" der Jenaer Kirchengemeinde in jede Familie (jährlicher Beitrag 4,- €). Es erscheint alle zwei Monate. Wenn auch Sie es regelmäßig beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an_uns, oder Sie laden sich den aktuellen "Gemeindespiegel" als PDF-Datei hier_herunter (ca. 300 KB). Zum Lesen und Ausdrucken auf Ihrem Rechner ist das kostenlose Programm 'Acrobat Reader' geeignet.

Aktuelle Änderungen zu den Angaben des Gemeindespiegels werden auf unseren Seiten und im Gottesdienstplan in roter Farbe markiert bekannt gegeben.

 

 

Orgelmusik in der Burgauer Kirche

In unserer Burgauer Kirche können wir in diesem Jahr noch bis zum 16. Oktober fast täglich um 16 Uhr Orgelmusiken von ca. 30 min Dauer hören. Dietrich Modersohn spielt aus seinem Repertoire Werke von Pachelbel, Muffat, Bach, Petr Eben, Louis Vierne, Blarr, Bräutigam u.v.a.m. Am 16. Oktober, anlässlich der Einweihung der kleinen Siewert-Orgel, gibt es ein Konzert mit Dietrich Modersohn (Orgel und Cembalo), Maren Böhme (Flöte), Mathias Böhme (Violine) und Eckardt Birckner (Cello).
Wundervolle Stücke werden die besonders gute Akustik unserer Kirche zum Klingen bringen.

Gestartet wurde das Vorhaben der Burgauer Orgelmusiken vor allem für Zuhörer, die in der Coronazeit einen Ort der Einkehr und der Besinnung suchen und sich an Orgelmusik erfreuen wollen. Der Eintritt ist frei, alle Kollekteneinnahmen kommen der für nächstes Jahr geplanten Restaurierung der wertvollen Christian-Friedrich-Poppe-Orgel von 1796 zugute.

Die genauen Termine finden Sie auf der Seite "Gottesdienste"

 

 


Erntedank

Am Sonntag, dem 4. Oktober, 10 Uhr, feiern wir unseren Erntedank-Gottesdienst in der Winzerlaer Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Kirchenkaffee, bei geeignetem Wetter im Kirchgarten.

Erntegaben für diesen Dankgottesdienst können am Sonnabend, dem 3. Okt. von 16 bis 18 Uhr in der Kirche abgegeben werden.



Familienkirche
unterwegs

Alle Familien sind mit ihren Kindern zu unserer Herbstwanderung eingeladen.
Wir treffen uns
am Sonntag, dem 11. Oktober,
um 14:00 Uhr

an der Ammerbacher Kirche und wandern durch das Kleinertal und über de Cospoth bis zu unserer Kirche in Winzerla.
An den Kirchen und auch unterwegs gibt es Überraschungen für Groß und Klein.


Herzliche Einladung
zu unseren Filmabenden
im Gemeindezentrum

Freitag, 23. Oktober - 19:30 Uhr

„Mein Blind Date mit dem Leben“ ist eine deutsche Filmkomödie von Mark Rothemund aus dem Jahr 2017

Basierend auf wahren Ereignissen wird die beeindruckende Geschichte von Saliya Kahawatte erzählt, der als Jugendlicher sein Augenlicht verlor, aber sich seine Träume bewahrt hat.

Handlung:
Für den jungen Saliya scheint alles wie am Schnürchen zu laufen. Er schafft sein Abitur trotz krankheitsbedingter fast vollständiger Erblindung mit Fleiß und einer ausgeprägten Merktechnik. Dabei verschweigt er konsequent seine Behinderung was aber offenbar kein Problem für ihn ist, solange er sich mit dem Handicap erfolgreich durchs Leben mogelt. Tatsächlich ergattert er sogar einen Job in einem Luxus-Hotel und keiner seiner Kollegen ahnt auch nur das Geringste. Nur sein Kumpel Max erkennt, dass etwas mit Saliya nicht stimmt und greift ihm deshalb unter die Arme. Während alle anderen ihren Feierabend genießen, üben die beiden Freunde zum Beispiel die einfachsten Handschläge, bis er sie sprichwörtlich „blind“ beherrscht. Doch als er dann Laura kennenlernt und sich in sie verliebt, kommt Saliya in unvorhersehbare Situationen, die er nicht mehr so routiniert kontrollieren kann. Sein Leben droht, komplett aus den Fugen zu geraten…

Ermutigend, bewegend und voller Humor erzählt der Film die Geschichte eines charismatischen Mannes, der um die große Liebe seines Lebens kämpft und seine Behinderung zu keinem Zeitpunkt als Einschränkung akzeptiert.

Freitag, 20. November - 19:30 Uhr

„Hüter der Erinnerung “ ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Phillip Noyce aus dem Jahr 2014. Ein Film nach dem gleichnamigen Roman von Lois Lowry von 1993.

Wären wir glücklicher in einer Welt, in der alles planmäßig vorherbestimmt ist und es keine Schmerzen gibt, oder ist ein Leben ohne jegliche Gefühle und Erinnerungen bedeutungslos? Basierend auf dem 1993 erschienenen weltweiten Bestseller „Hüter der Erinnerung“ geht der australische Regisseur Phillip Noyce dieser Frage nach.

Handlung:
In einer Zukunft, in der es keine Kriege, keinen Hunger, keine Lügen und kein anderes Leid – aber auch keine Leidenschaften mehr gibt, lebt der 16jährige Jonas, ein ganz normaler junger Mann. Er ist zufrieden wie all die anderen Menschen um ihn herum, die ebenfalls keine andere als diese Welt der völligen Gleichheit und vorgezeichneten Lebenswege kennen. Als die jungen Leute bei einer festlichen Zeremonie von ihrer zukünftigen Bestimmung erfahren, ist Jonas plötzlich aber doch etwas Besonderes: Er wird von der Vorsitzenden des Ältestenrats zum "Hüter der Erinnerung" ernannt. Von seinem Amtsvorgänger bekommt Jonas von nun an all das Wissen und die Erinnerungen aus der Zeit vor der Gleichheit vermittelt, die der "Hüter" stellvertretend für den Rest der Menschheit bewahrt. So erfährt Jonas von einer vergangenen Zeit der Unvollkommenheit, des Schmerzes und der Aggressionen, aber auch einer Zeit voller Solidarität, Glück, Enthusiasmus und Liebe. Er erkennt, dass echte Emotionen und Erinnerungen in seiner Welt im Namen der Sicherheit unterdrückt werden und begehrt auf...

Unser Film verbindet Elemente von Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“ mit Lessings „Nathan der Weise“, ohne so schwer verdaulich wie diese zu sein. Optisch ist der Film grandios. Der starke Kontrast zwischen den Schwarz-Weiß-Bildern der ersten Hälfte und den folgenden farbigen Segmenten sorgt für eine permanente Atmosphäre des Fremd-Unwirklichen und macht den Aufstand des jungen Jonas auch zu einem ästhetischen Vergnügen.

Klang der Stolpersteine

Am Montag, 9. November wird in Jena der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Stolpersteine erinnern an ehemalige Mitbürger Jenas, die dem NS-Terror zum Opfer fielen. Durch den NSU wurden Anfang dieses Jahrhunderts wieder Menschen umgebracht, weil sie nach Ansicht der Täter nicht zu Deutschland gehören. Das 1. Opfer des NSU war der türkische Blumenhändler Enver Simsek, nach dem jetzt in der Mitte von Winzerla ein Platz benannt wurde. Um 18 Uhr gibt es an der Gedenktafel für die Opfer des NSU ein durch die Bonhoeffer-Gemeinde angemeldetes Konzert, zu dem wir herzlich einladen.

 

Martinsfest

In Lichtenhain wollen wir mit den Kindern den Martinstag feiern. Dazu laden wir gemeinsam mit dem Ortsteilbürgermeister die Kinder ein, mit ihren Eltern am
14. November, 17 Uhr, zur Lichtenhainer Kirche zu kommen. Wir starten mit einer kurzen Andacht und begeben uns anschließend zu dem traditionellen Lampionumzug.