Bonhoeffer_Gemeinde


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... im Rückspiegel

 

... und manch einer erfährt es erst im Nachhinein, dass etwas Interessantes stattgefunden hat;
hier also die Nachlese zum Nachsehen.
(Die Fotos sind durch "Anklicken" vergrößerbar.)

 

Gemeindefahrt nach Lutherstadt Eisleben

Am Sonnabend, dem 6. Mai trafen sich 29 Gemeindeglieder, um einem Stück des Lebens des großen Reformators Martin Luther nachzuspühren. Mit dem Bus ging es nach der Lutherstadt Eisleben. Zunächst erfuhren wir viel über das Leben der Menschen im 16. Jh. im Museum "Luthers Sterbehaus". Die nächste Besichtigungsstation war das Haus der Mohren-Apotheke. In diesem historischen Haus residierte im 17. Jh. der Geheime Rat Friedrich von Kospoth, der u.a. den Aufbau unserer Burgauer Kirche in Jena initiierte. Danach stiegen wir hinauf zur Annenkirche und dem Annenkloster, wo uns die dortige Gemeinde erwartete und im restaurierten Klostergebäude Mittagessen und Kaffee servierte. Am Nachmittag stiegen wir wieder in die Stadt hinab und gelangten nach einem Besuch der Stadtkirche St. Andreas zur modernisierten Taufkirche St. Petri-Pauli, in der Luther am Tage nach seiner Geburt getauft wurde. Zum Abschluss unseres umfangreichen Besichtigungsprogramms informierten wir uns auch in Luthers Geburtshaus über das Leben des Reformators.
Während der Rückfahrt im bequemen Bus konnten wir auf einen anstrengenden, aber sehr informativen Tag zurückblicken, der von Frau Costa perfekt organisiert war. Ihr gebührt besonderer Dank für diesen bemerkenswert schönen Gemeindeausflug.

In Luthers Sterbehaus .

Residenz des Friedrich von Cospoth im 17. Jh.


Mittagpause im Annenkloster.

Die Stadtkirche St. Andreas.

In der innen modern restaurierten Taufkirche gibt es ein Taufbecken. Hier wird öfters durch vollständiges Untertauchen getauft.

Während der Führung in derTaufkirche.
     

Frau Costa bedankte sich im Namen der Gemeinde bei Frau Seibt für ihren interssanten Vortrag

Gemeindeabend

Zur Vorbereitung unserer Gemeindefahrt in die Lutherstadt Eisleben trafen sich am 25. April ca. 20 Gemeindeglieder im Gemeindezentrum zu einem Vortragsabend zum Wirken des Friedrich von Kospoth im Mansfelder Land. Frau Seibt gab einen interessanten geschichtlichen Überblick über die Grafschaft Mansfeld im Kurfürstentum Sachsen. Anschließend referierte Herr Keßler über Friedrich von Kospoth, der in Jena geboren war. Wesentliche Verdienste erwarb sich Kospoth als Geheimer Rat und Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld, wobei er in Eisleben wirkte. Dort fühlte er sich u.a. dem Gedächtnis an Luthers Leben verpflichtet. Kurz vor seinem Tode (1701) initiierte er den Aufbau unserer Burgauer Kirche in seiner Heimatstadt Jena.

Auch Herr Keßler erhielt Dank für seinen sehr inhaltsreichen Vortrag über Leben und Wirken des Herrn von Kospoth
 

Gemeindebriefaktion

Gut erholt und durch das gerade vergangene Osterfest motiviert, trafen sich am 18. April ca. 15 Gemeindeglieder im Gemeindezentrum zur Gemeindebriefaktion. Wie jedes Jahr hatten wir ca. 2000 Gemeindebriefe zu sortieren, in die Kuverts zu stecken, Aufkleber anzubringen und zu stempeln. Zum Glück hatte die Gemeindeleitung während ihrer letzten Sitzung schon etwas vorgearbeitet, so dass wir unser Pensum an diesem (einen) Vormittag schaffen konnten. Bei der nicht gerade schwierigen Arbeit hatten wir gute Gelegenheit, uns zu unterhalten und über die verschiedensten Themen auszutauschen. Danach wurden "Postboten" gesucht (und gefunden), die die vielen Briefe in dem ausgedehnten Gemeindebereich verteilen.


 

 

Familiengottesdienst

Am Palmsonntag feierten wir einen Familiengottesdienst, zu dem Familien mit Kindern in besonderer Weise eingeladen waren. Im Gemeindezentrum versammelten sich ca 35 Gemeindeglieder, darunter 10 Kinder.
Die Eselin stand im Mittelpunkt. Sie erzählte von Jesus, den sie zum Einzug nach Jerusalem getragen hatte. Die Juden jubelten ihm damals als kommenden König der Juden zu. Aber sie wussten noch nicht, dass er kein König mit Krone, Zepter und Schwert ist, sondern dass er materiell arm war und für Machtlosigkeit, Friedfertigkeit und Liebe zu den Menschen steht. All das erläuterte die Eselin und zeigte die Insignien, die für dieses stehen.
In der Predigt vertiefte Pastorin Costa das Palmsonntag-Thema für die Erwachsenen, während die Kinder an einer Kinderbeschäftigung teilnehmen konnten.


Die Eselin im Dialog mit der Pastorin.

Jesu Königsthron zeigt nicht die Insignien der Macht und des kriegerischen Kampfes sondern der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit.

Ortrun Helmer stimmte einige moderne Gemeindelieder an.
 

Gründonnerstag


Am 13. April war Gründonnerstag. Im Gemeindezentrum trafen sich ca. 35 Gemeindeglieder zu einem feierlichen Gottesdienst, um in Form eines Tischabendmahls dem letzten Abendmahl unseres Herrn zu gedenken. Das Brot wurde nach den Einsetzungsworten gebrochen und weitergereicht. Wir aßen gemeinsam, und nach dem gemeinsamen Mahl und den Einsetzungsworten reichten wir uns auch den Kelch.

(Bild nicht vergrößerbar)
 

Die "Bibelentdecker" basteln für Ostern

Unsere Kinder der ersten bis vierten Klasse treffen sich wöchentlich mit Ortrun Helmer im Gemeindezentrum, um die "Bibel zu entdecken". Am letzten Schultag vor Ostern war das Basteln für das Osterfest dran. Man färbte Ostereier, backte Auferstehungsbrötchen und fertigte bunte Kreuze. Alle, auch die zu diesem besonderen Nachmittag eingeladenen Eltern der Kinder hatten viel Freude an diesem Nachmittag der Ostervorbereitung.


Beim Färben der Ostereier.
Die Auferstehungsbrötchen sind gelungen und lecker.
Mit Schnitt- und Falttechnik entstehen bunte Kreuze.
   

 

Frau Pastorin Costa und Frau Pfarrerin Müller leiteten den Gottesdienst.

Gottesdienst mit den Flüchtlingen

Seit zwei Jahren gibt es in Winzerla den Flüchtlingsfreundeskreis, zu dem auch Gemeindeglieder der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde gehören. Wir stellen von Anfang an unsere Räume diesem Freundeskreis und den Flüchtlingen zur Verfügung. Am Sonntag, dem 2. April, durfte im Gemeindezentrum gefeiert werden. Neben unseren Gemeindegliedern waren auch christliche und muslimische Flüchtlinge anwesend. Thema war das Gebet. Beten ist sowohl im Christentum wie auch im Islam essentiell. Ein anwesender Imam erläuterte uns das Beten der Muslime. Von christlichen Arabern hörten wir das Vaterunser in arabischer Sprache. Um symbolisch darzustellen, wie sich die Flüchtlinge bei uns kennenlernten, sich gegenseitig unterstützen und dass wir vielfältig helfen können, haben wir gemeinsam ein Netz geknüpft, in dessen Knoten Zettel mit unseren verschiedenen Wünschen und Gebeten befestigt wurden. Den Segen sprach Frau Costa für alle, Christen und Muslime.

Nach dem Gottesdienst waren alle zum gemeinsamen Kaffee eingeladen.


Der muslimische Imam (Bildmitte) sprach über das Beten im Islam, u.a. über die Funktion der islamischen Gebetskette.

Das Knüpfen des symbolischen Netzes bereitete uns viel Freude.

Auch die albanische Familie mit den Vierlingen, die von unserer Gemeinde besonders unterstützt wird, nahm an unserem Gottesdienst teil.
   

 

Vernissage in der Kirche Lichtenhain

Am 31. März eröffnete Herr Sebastian Lemke im Rahmen einer Vernissage in unserer Lichtenhainer Kirche eine Ausstellung seiner Bilder. Als Kuratorin wirkte Frau Ziegler. Das Ehepaar Ziegler hatte diese Veranstaltung perfekt vorbereitet, u.a. mit kleinen kulinarischen Kostbarkeiten. Die vielen Besucher der gut gefüllten Kirche dankten es ihnen. Nach der Eröffnung durch Herrn Ziegler erläuterte der Künstler in einer kurzen Erklärung die Motivation für seine künstlerische Tätigkeit und die drei verschiedenen Techniken, in denen seine Bilder entstanden sind und die in der Ausstellung an seinen verschiedenen Werken erkennbar sind (Öl, Computer-Technik und Skizzen). Allein in den letzten 3 bis 4 Jahren hat Herr Lemke ca. 300 Bilder und 1000 Grafiken geschaffen, von denen eine Auswahl in unserer Kirche gezeigt wird.
Frau Andrea Kliewer (Querflöte) bereicherte mit drei wundervoll vorgetragenen Stücken die sehr gelungene Veranstaltung.

Die Bilder von Herrn Lemke werden in der Kirche bis September 2017 zu sehen sein. Außerhalb unserer Gottesdienste in Lichtenhain (s. Gottesdienstplan) können Sie sich zum Zwecke der Besichtigung an das Ehepaar Ziegler, Tel. 03641-561418, oder den Ortsteilbürgermeister Herrn Michael Müller, Tel. 03641-634370, wenden.

Der Künstler Herr Sebastian Lemke.

Rechts (von links):
Die Kuratorin Frau Ziegler,
Herr Lemke und seine Ehefrau


Frau Andrea Kliewer, die die Vernissage mit ihren Flötendarbietungen sehr bereicherte.

     



Bei uns ist es Tradition, den Weltgebetstag zu feiern. Auch in diesem Jahr trafen sich am Freitag, dem 3. März ca. 40 Gemeindeglieder und Gäste, um entsprechend den Vorgaben der Christinnen der Philippinen, die eine Liturgie vorbereitet hatten, zu feiern.

Weltgebetstag

Während unserer Feier wurde gesungen und gebetet und es gab viele sachliche Informationen zu den Lebensbedingungen in dem Land. Nicht zuletzt trugen dazu die vielen Angaben, Hinweise und Lichtbilder aus dem Material des Weltgebetstagskomitees bei. Unsere Konfirmanden und zwei Gäste von den Philippinen bereiteten für alle Speisen, so dass es nach der Andacht ein gemeinsames gemütliches Abendessen nach philippinischer Art gab. Daran schloss sich ein zwangloser Diskussionsabend an.

 


In der Mitte unseres großen Kreises war mit Tüchern symbolisch das Inselreich mit dem vielen Wasser, das die Inseln umgibt, dargestellt. Einige Symbole für die Besonderheiten der philippinischen Gesellschaft stellten wir während der Andacht in die Mitte.


Während unserer Andacht.
Während unserer Andacht. Das philippinische Essen war interessant und schmeckte allen gut.